Alligatorinnen bei U19 WM-Quali dabei
Die U19 Nationalmannschaft der Damen hat Anfang Februar ein Qualifikationsturnier in Berlin (D) gespielt. Der Ausgang war denkbar knapp.
Anfang Februar fand in Berlin die Weltmeisterschaftsqualifikation statt – und zwei unserer Spielerinnen, Miriam Kistenich und Emma Plank, waren mittendrin und haben Österreich würdig vertreten.
Das Eröffnungsspiel gegen die Spitzenmannschaft Deutschland endete mit einer 9:2-Niederlage. Österreich zeigte von der ersten Minute an Charakter. Der zweite Spielabschnitt war fast ausgeglichen (nur 2:1 für Deutschland), was beweist, dass unsere Mädchen mit Teams mithalten können, die derzeit auf einem anderen Niveau spielen. Sie kämpften um jeden Ball, jeden Wechsel, jeden Zentimeter auf dem Feld.
Das zweite Spiel gegen Ungarn war eine emotionale Achterbahnfahrt. Österreich ging mit 2 Toren in Führung und zeigte eine erstaunliche Kontrolle – bis Ungarn den Druck erhöhte und vier schnelle Tore erzielte. Aber das Team gab nicht auf. Das Comeback zum 5:5 war reine Mentalität und Herzenssache. Mit etwas mehr Zeit hätte dieses Spiel zu Gunsten Österreichs ausgehen können.
Das bedeutete, dass die letzten beiden Spiele klare und dominante Siege sein mussten – und genau das haben sie auch geliefert. Ein starker Sieg gegen die Ukraine und ein beeindruckender 12:4-Sieg gegen Frankreich zeigten, wozu dieses Team fähig ist.
Am Ende verpasste Österreich die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Italien im Mai dieses Jahres um nur drei Tore. Das war wirklich knapp.
Wir sind unglaublich stolz auf die gesamte österreichische Mannschaft – und besonders auf unsere beiden Spielerinnen. Miriam konnte sich mehrfach in die Torschützenliste eintragen, und sowohl sie als auch Emma haben unseren Verein mit Leidenschaft und Disziplin vertreten.
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